Von Nord nach Süd 4000 km durch Mexiko und Besuch auf Yucatan

Am 9.12. überqueren wir aus Richtung Phoenix kommend die Grenze nach Mexiko, am frühen Vormittag stehen wir bei der Grenzbeamten parat, sie möchte keinen Pass sehen, möchte keinen Blick ins Auto werfen und interessiert sich null für die Hunde und deren Papiere. OK. Das ging ja einfach.
Wir parken den Jeep und laufen zum Migrationsschalter, füllen unsere Touristenkarte aus, müssen dafür an einem separaten Schalter 21 US Dollar pro Person bezahlen und bekommen ein halbes Jahr Aufenthalt in unseren Pass gestempelt. Ca. 20 km nach der Grenze befindet sich dann noch das Büro für die Papiere für den Jeep. Der Jeep bekommt eine temporäre Aufenthaltsgenehmigung von 10 Jahren, er wird als Wohnmobil eingestuft und wir müssen keine Kaution hinterlegen. Viele Reisende nutzen so Mexiko als Einlagerungsort für ihr Reisemobil um zwischendurch mal nach Hause zu fliegen und später die Reise fortzusetzen.
Nach 170 km Tageskilometern kommen wir in der Stadt Santa Ana an und gehen bei Anna und Edgar auf den RV Park. Die Zwei sind ganz liebe, nette, alte Leutchen und wir bekommen schon die ersten Tipps und Ratschläge mit auf unseren Weg durch Mexiko. Dieser Weg ist für die nächsten knapp 4 Wochen fast 3800 km lang, bis nach Cancun auf der Halbinsel Yucatan, dort landen am 4.1. Elli und Körni, Freunde aus der Heimat. Na dann mal vamos … es ist nicht viel Zeit …
Wir fahren über 1000 km entlang am Golf von Californien und genießen sonnige, warme Tage am Meer.

Ab Tepic geht’s hinein ins Landesinnere, in die Berge, wir übernachten an der Laguna Santa Maria de Oro.
Sehr gespannt waren wir auf Mexiko, wie wird es diesmal werden, wie wird es uns gefallen, vor allem mit den Hunden. Hier gibt es keinen Leinenzwang, die Hunde können am Strand rumtoben und auch auf den Campingplätzen müssen sie nicht an die Leine. Dafür müssen wir umso mehr aufpassen mit den Straßenhunden und dem megavielen umherliegenden Müll. Den Straßenhunden wird als Zweiergang hinterher gejagt und über den Müll freut sich Anthony unsere kleine Fressmade, vielleicht ist ja was Leckeres für ihn dabei.
Die Einheimischen freuen sich immer sehr über unsere Hunde, haben aber meist Angst vor ihnen und fragen ob sie beißen. Dann freuen sie sich sehr, wenn wir nein sagen und sie die Beiden streicheln können.
Wir freuen uns über die vielen Straßenstände mit leckeren mexikanischem Essen (an die Schärfe muss ich mich aber erstmal wieder gewöhnen) und wunderbaren Obst und Gemüse.

Etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt befindet sich Teotihuacán (Gründungszeit vermutlich 100 v.Chr.) mit der gewaltigen Sonnen- und Mondpyramide. Gleich in der Nähe gibt es einen Trailer Park wo wir eine Nacht bleiben, gemeinsam mit Julia und Fabi und ihrer Hündin Lucy (www.woehrnolds-on-panam-tour.de ). Die Drei hatten wir im Bryce Canyon kennengelernt und waren seitdem immer in Kontakt und nun ergaben sich unsere Reiserouten für ein Treffen. Super. Früh beizeiten machen wir uns auf den Weg zur Anlage, wir befinden uns mittlerweile wieder in 2200 m Höhe, somit haben wir am Vormittag noch angenehme Temperaturen und können die Hunde in den Autos lassen. Wir laufen bis zur Sonnenpyramide, sie hat eine Höhe von rund 70 Meter, die Basis misst 225×222 Meter und sie hat 250 sehr steile hohe Stufen. Keuchend auf der abgeplatteten Spitze angekommen werden wir belohnt mit einem weiten Panoramablick.
Zurück am Auto gibt’s erstmal Parkplatzwiesenfreilauf für alle drei Hundis (in der USA nicht vorstellbar, ohne Leine an einer Touristenattraktion). Gemeinsam fahren wir weiter, ca. 130 km, bis kurz vor Puebla, hier befindet sich das Volkswagen-Werk mit rund 15.000 Beschäftigten. Am 31.Juli 2003 rollte hier der letzte VW-Käfer klassischer Bauweise vom Band.
Nach einem gemütlichen Frühstück am nächsten Morgen (noch in Fleecejacke, da immer noch auf 2100 m Höhe) verabschieden wir uns von Julia, Fabi und Lucy, wir sehen uns bestimmt nochmal wieder.

Quer rüber durch Mexiko setzen wir unsere Fahrt fort, nicht mehr weit und wir sind am Golf von Mexiko. Wir stoppen in Xiko (noch 1200 m hoch) und befinden uns in tropischer Region, es ist schwül, aber auszuhalten. Wir sind in einem Kaffeeanbaugebiet, der Kaffee von hier ist bekannt in ganz Mexiko, außerdem werden wohlschmeckende, regionale Fruchtliköre am Straßenrand angeboten. Wir probieren von Beiden, Kaffee und Liköre (also der Fahrer probiert nur den Kaffee) und nehmen auch von Beiden etwas mit. Unterkunft finden wir in einem Hotel mit Camping, ein haciendamäßiges Anwesen, im hinteren Bereich etwas verwildert, gut zum rumstromern für die Hundis. Der Besitzer des Hotels stammt aus Bayern und ist gerade über Weihnachten auf Heimatbesuch in Deutschland. Es gibt ein großes Weihnachtszimmer, welches uns die Angestellte (sie spricht deutsch, da sie in Dresden! als Au Pair gearbeitet hat) unbedingt zeigen möchte. Es ist der 22.12. und ich fühle mich zu Nussknacker und Co. gleich ein wenig hingezogen. Wo sind die Pfefferkuchen und Plätzchen … nein, nein wir fahren weiter und landen wieder an der Küste, aber eben nun am Golf von Mexiko. Vormittag des 24.12. baden im Pool mit Meeresblick. Den Abend des 24.12. verbringen wir in Catemaco auf einem Trailer Park an der Laguna de Catemaco, der See füllt den Krater eines ehemaligen Vulkans. Statt Würstchen mit Kartoffelsalat, gibt es Pollo Asado (Hühnchen vom Holzkohlegrill) mit Reis.

Die Feiertage verbringen wir nur ein kleines Stück von der Stadt weg, immer noch an der Laguna, aber jetzt mitten im Dschungel. Neben uns campieren Kalle und Gi mit ihrer Hündin Mary und Uwe und Erika mit ihrer Hündin Cassia. Wir hören die Brüllaffen und sehen sehr hübsche Vögel mit lustigen Stimmen und die Krönung ist eine Gruppe von mindestens 12 Papageien direkt über unseren Köpfen im Baum. Immer wieder an diesen Tagen kommen sie kreischend angeflogen um die Beeren vom Baum zu fressen. So ein grandios schönes Erlebnis.

Langsam bekommen wir die Kurve hin nach oben zur Halbinsel Yucatan. Wir haben für eine Nacht einen Stellplatz an einem Schwimmbad, auf dessen Parkplatz Camper übernachten dürfen. Leider können wir gar nicht gut schlafen. In der Nacht sind wir geplagt von megavielen Mücken, es ist total schwül und noch dazu umschwebt uns ein fürchterlicher Gestank von Müllverbrennung. Auf der Dorfstraße hatten wir den Hof mit dem Müll schon gesehen. Wahnsinn mittendrin im Ort …
Wir fahren über die längste Brücke Mexikos Puente de la Unidad („Brücke der Einheit“), sie ist 3222 m lang und übernachten im Fischernest Isla Aguada auf einem Trailer Park am Meer den wir schon von 2008 kennen.

Nun ist noch die große Frage, wo verbringen wir Silvester? In Mexiko werden nämlich sehr gerne Böller in die Luft geschossen und das nicht nur an Silvester, wir hatten schon so manche unruhige Abende, da Foppolo große Angst vor den Knallern hat. Anthony stört dieser Lärm komischer Weiße nicht die Bohne. Kurz vor Mexiko haben wir begonnen die iOverlander App zu nutzen, dort tragen Traveller Stellplätze zum Übernachten ein, von Wildplätzen bis Trailer Parks, oder auch Hotels ist alles dabei. Zu den Plätzen werden Hinweise und Kommentare eingetragen. Immer gut für uns sind die Infos zu Hunden, erlaubt, oder nicht zum Beispiel. Wir haben natürlich auch schon mit Infos beigetragen. Ich finde einen Trailer Park an der Karibikseite von Yucatan, mit einem Eintrag vom letzten Silvester, dass sie noch nie so ruhig den Jahreswechsel begangen hätte. Das klingt nach einem Plätzchen für uns. Also fahren wir 400 km quer rüber auf der Halbinsel und landen am 29.12. in Calderitas und sind gleich begeistert von der Anlage direkt am Meer. Viele Palmen spenden Schatten, es gibt ein Restaurant, einen großen Pool und ordentliche sanitäre Anlagen. Wir richten uns häuslich ein und bleiben bis zum 3.1.
Silvester feiern wir mit Steffi und Robert, sie sind Deutsche, haben viele Jahre in den USA und Mexiko gearbeitet und sind jetzt auf Reisen Richtung Südamerika (www.bfa-blackfox.blogspot.com). Mittags essen wir im Restaurant vom Trailer Park und da kommen wir kurz vorm Ende des alten Jahres noch in helle Aufregung und Schrecken. Lars verschluckt sich an einem Stückchen Fleisch derartig, dass er kurz vor der Erstickung steht. Er würscht und würgt und würscht und würgt mit dem Kopf über dem Meer. Es dauert eine halbe Ewigkeit und dann rutscht es doch runter, fix und fertig und mit hochrotem Kopf und Augen von der Anstrengung fällt er in den Stuhl. Meine Güte jetzt brauchen wir alle einen Schnaps. Wir verschieben den Schnaps aber auf den Abend und sitzen zu späterer Stunde bei Steffi und Robert vor ihrem Camper, kalte Getränke und ein kleiner Snack sind bereitgestellt und so quasseln wir hinein ins neue Jahr. Und es ist wirklich ruhig in der Gegend, es wird fast gar nicht geböllert und als dann doch mal eine Rakete in den Himmel geht, darf Foppolo bei den Beiden im Camper liegen.
Zum Neujahrsessen gehen wir gemeinsam ins Fischrestaurant nach nebenan. Wir essen eine Spezialität von Mexiko Ceviche, roher Fisch und Meeresfrüchte eingelegt in Limettensaft (sollte man nur ganz frisch essen…) und gefüllten Fisch mit Meeresfrüchten. Alles superlecker und große Portionen für wenig Geld.
Am letzten gemeinsamen Abend wird gegrillt und als Vorspeise nochmal Ceviche geholt von nebenan.

Es sind noch 400 km bis Cancun. In der Nähe vom Flughafen gibt es einen kleinen hübschen Trailer Park geführt von einem kanadisch-mexikanischen Pärchen. Am 4.1. 15.30 Uhr landen Elli und Körni, diesmal klappt alles ohne Zwischenfälle, selbst die rote Tasche von Holger ist wieder mit dabei. Die Taschen sind einfach praktisch zum Verstauen und er hat sie ihnen geborgt für ihren Urlaub bei uns. Es gibt eine megafreudige Begrüßung, vor allem von Foppolo, der sich bestimmt wundert, was machen denn auf einmal die Beiden jetzt hier und wo ist Frida, ihre Hündin? Zurück auf dem Camping (vorher halten wir noch kurz am Biergeschäft an) hat Christina für uns Vier mexikanisch gekocht. Als Vorspeise gibt es für mich, von Elli mitgebracht, Pulsnitzer Pfefferkuchenspitzen. Ich strahle übers ganze Gesicht. Von Körni gibt es für Lars eine Salami vom Fleischer aus der Heimat, da strahlt auch er übers ganze Gesicht. Meine Tante hat eine Tüte von ihren leckeren Weihnachtsplätzchen mitgegeben, meine Mutti selbstgemachte Marmelade und meine Schwester meine gelben Lieblingsteelichter, also doch noch Weihnachten. In vielen Regionen Mexikos bekommen die Kinder nach historischer Überlieferung erst am 6. Januar, am Dreikönigstag ihre Geschenke überreicht. Na das passt doch gut, der 6.ist ja schon gleich. Nach einem langen Abend sinken wir in unsere Betten, Elli und Körni noch nicht im Zelt, sie haben eine Hütte bezogen für die erste Nacht.
Knapp 3 Wochen haben wir nun gemeinsam Urlaub, das Auto ist gut gefüllt mit Menschen, Hunden und Gepäck, aber wir sitzen alle 6 nicht unbequem, es passt gut. Der erste Fahrtag ist auch nicht weit, knapp 100 km bis zum Strand Xpu-Ha, weißer Sand an einer kilometerlangen Bucht, wir blicken auf herrlichstes türkisfarbenes Wasser. Ein Traum. Der kleine Trailer Park direkt am Meer wird verwaltet von einem netten deutschen Ehepaar, wir bekommen grad noch ein kleines, freies Plätzchen, denn dicht an dicht stehen hier die Overlander und genießen die Zeit. Wir wollen aber weiter am nächsten Tag und fahren 70 km bis Tulum. Nach einer etwas länger dauernden Stellplatzsuche, entscheiden wir uns erst am nächsten Tag, früh beizeiten, die Ruinen anzuschauen. Dafür können wir aber noch unseren Tierarztbesuch erledigen, denn wir brauchen neue Medikamente für Foppolo und Anthony. Ganz wichtig in Mexiko ist Vorbeugung gegen Zecken und Mücken und monatliche Entwurmung.
8.30 Uhr stehen wir am Eingang zur meistbesuchten Mayastätte, Tulum beeindruckt durch seine einmalige Lage direkt am Meer. Wir laufen durch den östlichen Außenposten des yukatekischen Mayagebietes, Blütezeit von 1200-1400 n.Chr. Am meisten Beeindrucken uns aber glaube ich die urigen, großen Echsen auf den Mauern. Nach einer guten Stunde sind wir wieder zurück am Parkplatz bei Lars und den Hundis.

Weiter geht die Fahrt, natürlich nicht ohne unterwegs am Essenstand anzuhalten, bis zur Cenote Suytun, hier gibt es auch eine Möglichkeit zum Übernachten und ein Restaurant. Es gibt sehr leckeres Essen, nur leider wird unsere Essfreude gestört durch einen Bienenschwarm, welcher ebenfalls großes Gefallen an unseren Speisen hat. Der Kellner stellt uns einen großen Ventilator an den Tisch und die Bienen verlassen uns auch mehr oder weniger durch den Wind.
Noch ein Stopp an einer Cenote. Eine Cenote ist ein ganzjährig wasserführendes Becken und ermöglichte so Ansiedlungen auf Yucatan. Die Cenote Yokdzonot hat einen Durchmesser von 40 m, der Wasserspiegel beginnt 20 m unter der Kante, Wassertiefe ca. 50 m. Wir laufen einen Rundweg an der Kante entlang und steigen auch die Treppe runter, schwimmen lassen wir ausfallen. Wir wollen noch weiter bis in die Stadt Izamal fahren. Bekannt als „La Ciudad Amarilla“, als „gelbe Stadt“, weil fast alle Häuser und Bauten ockergelb leuchten. Gelb ist meine Lieblingsfarbe, das werden bestimmt viele Fotos. Übernachten können wir in einem Hotel mit Campingplatz, geführt von einem Österreicher. Wir freuen uns über die sehr sauberen und ordentlichen sanitären Anlagen. Am späten Nachmittag laufen wir eine Runde durch das gelbe Städtchen, wir wollen auch gern was essen, aber irgendwie hat schon alles zu, oder noch nicht offen, wir können es nicht rausfinden. Ein kleiner Straßenstand hat für uns noch belegte Brötchen mit angebratenen Fleisch, sehr scharf. Ich sehe noch einen Stand mit Süßem, es gibt eine Teigrolle gefüllt mit Nutella und schon brennt es nicht mehr so im Mund.
Wir fahren in den Norden der Halbinsel Yucatan und wollen uns ein ruhiges Plätzchen am Meer suchen, dank einem iOverlander Eintrag werden wir auch fündig. Ein Campingplatz ganz für uns allein, wir sind die einzigen Gäste. Die Rezeption befindet sich im Dorf, wir melden uns für zwei Nächte an, dann fahren die Campingplatzverwalter mit einem Auto mit, schließen uns das Tor auf und verabschieden sich wieder von uns. Auf dem Platz lebt eine kleine Hündin die sich sehr über unseren Besuch freut, vor allem über das Futter was wir ihr mit geben (muss halt Anthony mal bissl weniger fressen) Anthony ist zwar mit seiner gekürzten Ration nicht ganz einverstanden, lässt Chica (so haben wir sie getauft für die zwei Tage) aber auf seinem Platz unterm Auto liegen. Auch Foppolo lässt die Kleine mit bei uns in der Runde gewähren.

Nach so einem Faulenzertag sind wir frisch für einen weiteren Pyramidenbesuch, wir fahren 170 km bis Uxmal (mit Chichen Itza die bedeutendste aller Mayastätten der Yucatan Halbinsel). Es ist noch früher Nachmittag als wir ankommen, der Parkplatz ist nicht sehr gefüllt und es ist auch nicht sehr heiß, so beschließen wir unseren Rundgang gleich zu machen. Lars kann im Schatten der Bäume parken und mit den Hundis zusammen wartet er wieder auf uns Drei. Wir hatten uns schon 2008 Uxmal und die anderen Ruinen angeschaut, aber ich geh gern nochmal mit schauen. Gleich am Anfang steht die 38 m hohe „Piramide del Adivino“, die „Pyramide des Zauberes“, die dritthöchste hier auf der Halbinsel. Für den Aufstieg ist sie gesperrt. Weiter hinten im Gelände steht die „Große Pyramide“, sie ist 30 m hoch und diese kann man über eine sehr steile Treppe erklimmen. Wow, was für eine Aussicht, wir setzen uns und genießen den Blick.
Im kleinen Örtchen Santa Elena, nur 10 km entfernt von Uxmal, finden wir eine schöne Unterkunft, mit Stellplätzen für Wohnmobile und Hüttenvermietung. Elli und Körni nehmen sich eine Hütte und wir stehen direkt gegenüber. Wir bleiben gleich zwei Nächte und machen wieder einen Faulenzertag mit baden im Pool und einem Ortsspaziergang (ich geh nicht mit, ich bin zu faul). Es gibt viele Straßenhunde, aber sie sind alle zurückhaltend und stören die Spaziergänger nicht. Lars entdeckt sogar unsere Unterkunft von 2008.

Es sind noch 10 Tage Urlaub für Elli und Körni, wir machen einen Fahrtag von 300 km, fahren süd-östlich und landen wieder auf unserem ruhigen Silvesterplätzchen in Calderitas. Weiter oben ist es zu voll mit Touristen. Wir haben hier zwar keinen Strand, aber ja doch einen schönen Blick aufs karibische Meer. Wieder richten wir uns häuslich ein, haben sogar unsere eigene Palapa zum drunter sitzen mit Tisch und Stühlen. Wir möchten nun endlich mal wieder, nach Monaten, unser Kanu auspacken. Noch dazu packt Lars seine kleine Angelausrüstung aus und los geht’s raus aufs Meer. Elli und Körni haben beide den Angelschein, wir sind gespannt ob die Fische darauf anbeißen. Diesmal bleibe ich mit den Hundis zurück, Foppolo kann es glaube ich nicht richtig verstehen, dass er nicht mit darf. Wir drehen später mit ihm noch eine Runde. Anthony hat keine so richtige Lust zum mit fahren und irgendwie passt ihm auch die kleine Schwimmweste nicht mehr so richtig. Da werden wir wohl in den USA eine neue Weste kaufen müssen.
So vergehen die Tage mit plaudern, faulenzen, im Pool baden, Kanu fahren, angeln ohne was zu fangen, essen und trinken.
Zwei Nächte verbringen wir noch ein Stück weiter nördlich an der Laguna Bacalar, sie ist 50 km lang und hat ein herrliches blaues Wasser. An manchen Stellen ist es sehr flach und deshalb das Wasser sehr warm, wir schweben in der Farbe blau, herrlich. Anthony bekommt auch einen kurzen Schwimmunterricht, das wird schon noch mit Anthony und dem Wasser.
Für eine Nacht sind auch Julia, Fabi und Lucy mit auf dem Campingplatz. Wir freuen uns wirklich sehr sie nochmal wieder zu sehen, denn das wird jetzt hier auf der Reise das letzte Mal gewesen sein. In ein paar Tagen wollen sie weiter Richtung Süden. Zurzeit sind sie gemeinsam unterwegs mit Lena und Mark (www.youandme-panamericana.de ). Wir wünschen den Vieren alles Gute für ihre Weiterreise nach Südamerika.
Wir fahren nochmal in den Norden der Yucatan Halbinsel, nochmal auf den Campingplatz von Paul und Christina in Cancun. Sie freut sich schon riesig auf die Hundis. Elli und Körni nehmen sich für die letzte Nacht wieder eine Hütte (denn die Betten haben mega bequeme Matratzen). Am Abreisetag haben wir noch den ganzen Tag Zeit zum Ausruhen, denn der Flug geht erst 23.30 Uhr. Christina kocht nochmal lecker für uns und Paul fährt die Beiden 20.30 Uhr zum Flughafen (das ist super, so müssen wir nicht im Dunkeln rumfahren). Jetzt ist doch tatsächlich die Zeit schon wieder um. Es war eine wirklich schöne Zeit mit unseren Freunden aus der Heimat. Vielen herzlichen Dank für Euren Besuch. Ich habe zwar das Gefühl, das Elli die Hundis beim Abschied viel mehr knuddelt als mich, aber es sei ihr verziehen 😉 Also dann bis bald in der Heimat !
Wir sind jetzt erstmal wieder auf unserem „Stammplatz“ zurück in Calderitas, ich habe einen schönen Arbeitsplatz zum Bericht schreiben und ich glaube er ist wieder ziemlich lang geworden. Wir sind ja nun auch schon 7 Wochen in Mexiko…
und es werden noch ein paar Wochen folgen…
Ganz liebe Grüße von uns Vieren
Lars, Dagmar, Foppolo & Anthony

 

 

 

 

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