Chile/Bolivien/Peru-9 Wochen Besuch von Enrico (3)

01.-04.05. Tieflandebene Boliviens

04.-06.05. Cochabamba (Bolivien)

06.-10.05. La Paz + Yunga-Tour

10.-12.05. Puno (Peru) am Titicacasee

13.-15.05. Cusco + Machu Picchu

17.-23.05. Arica (Chile)

24.-25.05. NP Lauca (Chile)

26.-27.05. Arica 28.-… zurueck nach Peru…

Dagmar: Am 03.05.04 steht auf unserem Tacho 17.000 km fuer Suedamerika, wir befinden uns in der Tieflandebene Boliviens. Durch das tropische Klima, sieht die Welt gleich ganz anders aus, gruen soweit das Auge reicht. Riesige Pflanzen am Wegesrand, Bananen- und Orangenplantagen. Mit der Waerme sind natuerlich auch die Muecken da, also gut schuetzen mit langen Sachen und einspruehen, denn hier ist auch Malariagefahr! In Villa Tunari auf dem Campingplatz schliesst Lars Freundschaft mit Fambiola (so heisst auch der Zeltplatz). Sie ist ca. 4 Jahre alt, begeistert von unserem Gespann und versucht ihm beim packen zu helfen. Wir wollen nach Cochabamba, fahren 150 km von hier und schon wieder auf 2.500 m. Beim Stadtrundgang am naechsten Tag schlendern wir ueber Maerkte, die schoenstes Obst und Gemuese anbieten. Mit einer Seilbahn gehts auf den Cerro San Pedro, oben steht die ueber 40 m hohe Statue Cristo de la Concordia. Sie soll die groesste begehbare Christusstatue der Welt sein, was aber nur Sonntags moeglich ist, heut ist Mittwoch, sehr schade. Wir schauen uns noch das Stadthaus (1915-1922 erbaut) vom Zinnkoenig Simon Patino an, einst einer der reichsten Maenner der Welt, er hat diesen Palast jedoch nie bewohnt. Nach einem Kaffee an der Plaza gehen wir erst mal zum Hostal zurueck, wir muessen uns vom Stadtrundgang erholen, die Fuesse qualmen. Dagmar: 380 km bis nach La Paz, ueber diese Stadt haben wir nun mittlerweile schon die verschiedensten Dinge gehoert, von gut bis schlecht, lassen wir uns ueberraschen. Aber erstmal geht es in Serpentinen auf 4500 m Hoehe, wir muessen anhalten und uns waermer anziehen. Nach 6h Fahrt ueber das Hochplatou, fahren wir zuerst durch die Oberstadt von La Paz – El Alto in 4100 m und dann oeffnet sich vor uns ein wahnsinns Talkessel und wir koennen es gar nicht so schnell mit unseren Augen erfassen, La Paz ist erreicht. In 3600 m Hoehe, eine der hoechstgelegenen Grossstaedte der Welt, mit 1,3 Millionen Einwohner. Oh je, wir muessen einmal quer durch die ganze Stadt ans andere Ende. Was sich aber als gar nicht so schwer rausstellt, hatten wir doch vom „durch die Stadt fahren“ auch schon Schauermaerchen gehoert (keine Strassennamen zu sehen, Verkehr ohne Ende). Wir haben eine Adresse, in einem Stadtteil ein Stueck ausserhalb, es ist das Hotel Oberland, gefuehrt vom Schweizer Walter. Im Innenhof koennen wir zelten (umsonst!), es stehen schon 3 Jeeps da. So lernen wir Nadja + Ben aus der Schweiz kennen, welche aber am naechsten Tag abreisen, da ihr 30 Tage Visum fuer Bolivien abgelaufen ist. Franzi und Erich aus der Schweiz (wie sich spaeter rausstellt hatten wir Franzi im NP Torres del Paine angesprochen ob sie ein Foto von uns machen kann, als wir von der 7-Tagewanderung zurueckkamen), Waltraud und Juergen aus Esslingen (mit ihrem Allrad-IVECO). Alle reisen fuer ca. 1 Jahr. Da wir 4 Tage in La Paz bleiben ergeben sich viele nette Gespraeche. An 2 Tagen fahren wir mit dem Minibus in die Stadt und verfallen dem Souvenirkaufrausch. Wir stoebern durch die vielen kleinen Laeden, dass Handeln macht uns immer mehr Spass (und so werden es immer mehr Tueten in unseren Haenden). Der Verkaeufer sagt seinen Preis, wir sagen davon die Haelfte und dann trifft man sich in der Mitte, zahlt also ein 3/4 des verlangten Preises oder weniger. Zwischendurch gehen wir auch noch ins Museum, aber es ist sehr interessant, es ist das Coca-museum. PS: Vom Stadtbummel gibt es aber leider keine Fotos mit der Digitalkamera. Wir hatten nur unsere Kompaktkamera mitgenommen, aus Sicherheitsgruenden, denn die Taschendiebe lauern ueberall.
01.-04.05. Tieflandebene Boliviens 04.-06.05. Cochabamba (Bolivien) 06.-10.05. La Paz + Yunga-Tour 10.-12.05. Puno (Peru) am Titicacasee 13.-15.05. Cusco + Machu Picchu 17.-23.05. Arica (Chile) 24.-25.05. NP Lauca (Chile) 26.-27.05. Arica 28.-… zurueck nach Peru
Lars: Heute steht die Yungas-Tour auf dem Programm. Beni und Nadja konnten uns schon ein paar Infos geben, da sie diese Tour bereits gefahren sind. Gegen 10 Uhr starten wir. Nach ca. 1 1/2 h im Verkehrsgewuehl von La Paz finden wir den richtigen Ausgang aus der Stadt. Auf einigen Strassen ist Sonntagsmarkt, so dass wir ein paar Umwege fahren muessen. An einer Kontrollstelle werden die Fahrzeugpapiere eingesehen und wir zahlen 3 Bolivar pro Moto Streckengebuehr. Es geht ueber den Pass La cumbre ( 4.700 m ), danach bergab zunaechst auf guter Asphaltstrecke und spaeter auf Schotter. Wir hatten uns entschieden, wie von Beni empfohlen, bergab die neue Strecke und bergauf die alte beruehmt-beruechtigte und vermeintlich gefaehrlichste Strecke der Welt zu fahren. Die neue
Strecke wurde zum Teil recht atemberaubend in die Haenge der Yungas gebaut. Ueber Bruecken, schmale Bergruecken, Serpentinen und durch Tunnel gehts ins Tal. Wir halten oft, machen Fotos von der phantastischen Landschaft und sehen dabei die spektakulaere Streckenfuehrung der alten Strecke entlang der begruenten Berghaenge. Gegen 14 Uhr sind wir im Tal (auf 1.000 m), erkundigen uns nach dem „antiguo camino“ und biegen kurz hinter einer Bruecke nach Yolosa ab. Es herrscht Linksverkehr! Also der Bergauffahrende muss links auf der hangzugewandten Seite und er Bergabfahrende rechts auf der Talseite fahren. Nach Yolosa queren wir zwei kleine Baeche. Langsam gehts bergan. Erst kommen uns noch viele Mountinbike-Fahrer entgegen. In La Paz werden diese Radtouren in die Yungas angeboten. Wieder halten wir, sooft es an den Ausweichstellen geht und der Verkehr zulaesst, geniessen die Landschaft und machen Fotos. Die Piste ist zum Teil wirklich recht schmal und in den Kurven unuebersichtlich, so dass ich vor jeder Kurve kraeftig hupe, um den Gegenverkehr zu „warnen“, denn trotz dieser ueblen Strecke und der besseren neuen fahren hier auch LKW’s!!!. Weiter bergauf gehts in die Wolken und die Piste wird matchig. An zwei Wasserfaellen, durch die die Strecke direkt fuehrt, gibts eine Dusche. Ca. 17 Uhr kommen wir wieder auf die neue Strasse und fahren zuegig (kurzer Stopp an einer Imbissbude mit leckeren pikanten Knoblauch-Kraeuter-Wuersten) nach La Paz. Ueber den Pass ist es jetzt eisig, doch mit eingeschalteten Heizgriffen laesst sich die Kaelte ertragen (Ha,ha). Am Horizont blitzt es bedrohlich, wir beschliessen nicht am Zelt zu kochen, um nicht noch eine Dusche zu bekommen, sondern in einem kleinen Restaurant zu essen und spaeter am Zelt noch einen leckeren Grog zu trinken.
Lars: Wir stehen bereits 7 Uhr auf. Heute wollen wir nach Puno am Titicacasee (Peru) in 270 km Entfernung fahren. Gleich ohne Fruehstueck (erst spaeter unterwegs) packen wir und starten 9 Uhr nach herzlicher Verabschiedung von Waltraud, Juergen, Franzi und Erich. In der Stadt ist der Teufel los. Auf der Hauptstrasse nur stop and go. Am Plazo San Francisco geht bei Enrico’s GS nichts mehr, der Motor ist zu heiss und die Kupplung trennt nicht mehr, sie qualmt nur noch! Wir schaffen es noch bis auf den Fussweg am Mittelstreifen und lassen die Motoren abkuehlen. Nach einer knappen Stunde ist die Oeltemperatur auf 80 Grad und weiter gehts. Kurz nach dem Platz ist eine Baustelle, dies war der Grund des Stau’s. Zuegig fahren wir weiter Richtung El Alto, der Oberstadt. Von dort weiter geradewegs zur Grenze zu Peru. Nach 100 km erreichen wir den Grenzort Desaguadero am Titicacasee. Nach den ueblichen Grenzformalitaeten, ohne Probleme, gehts weiter nach Puno. Die Strecke fuehrt meist direkt am See entlang. Die Ueberraschung kommt kurz vor dem Ort Llava. Die Srasse ist durch Massen von Steinen blockiert. Zum Glueck treffen wir auf einen LKW von „Kondor-Tours“ (Kondor 3). Der Fahrer (ein Typ wie Stefan Raab) spricht gut spanisch. Ein Taxi kommt vorbei, die beiden unterhalten sich, warum das ganze ist (politische Probleme, welche sich zum Glueck nur auf diesen Ort beschraenken), er meint wir koennen ihm ueber diverse Feldwege folgen. Aber es folgen noch mindestens 6-8 Steinblockaden „bewacht“ von Einheimischen des Ortes. Nach Zahlung von etwas „Kleingeld“ koennen wir passieren. Die ganze Feldwegstrecke (ca. 20 km) fahren wir im Konvoi in einer schoenen Staubwolke. Ca. 18 Uhr, bereits in der Dunkelheit, sind wir in Puno. Es herrscht ein ziemliches Gewuehl in der Stadt, finden aber nach kurzer Suche und mit Hilfe eines deutschsprechenden Einheimischen ein passendes Hotel mit Garage. Wir tauschen Geld, gehen gut essen und kaufen uns noch eine leckere Flasche hiesigen Rum und Cola und beschliessen diesen ereignisreichen Tag mit diesem Getraenk auf dem Hotelzimmer.
Dagmar: Der Titicacasee hat eine Flaeche von 8562 qkm, ist 195 km lang, 65 km breit und 340 m tief, er liegt 3810 m ueber dem Meeresspiegel und ist so der hoechstgelegene schiffbare See der Erde, liegt inmitten des Altiplano, 30 % gehoeren zu Bolivien, 70 % zu Peru und hat keine Verbindung mit Atlantik und Pazifik. Wir fahren ca. 1 h mit dem Boot zu den Uro-inseln. Der letzte „Echte“ Uro starb 1958, im 19.Jh gab es noch 4000 Familien auf den Inseln, die heutigen Nachfahren versuchen die Kultur so gut wie´s geht aufrecht zuerhalten, mit dem Tourismus fuer den Tourismus. Auf der Hauptinsel gibt es eine Schule, Gemeindehaus und einen Telefondienst. Wir steigen aus, es laesst sich komisch, weich laufen auf dem Schilf. Das Totoraschilf diente auch als Nahrungsquelle, Lars und Enrico verkosten es (hat wenig Geschmack und es ist als wuerde man in eine Stange Rhabarber beissen). Die Inseln haben einen Tiefgang von ca. 80 cm. Es ist einmalig dieses Leben hier zu sehen, wir koennen mit einem Schilfboot mitfahren bis zur Nachbarinsel. Dann geht es weiter mit unserem Tourboot, 3 h Fahrt bis zur Insel Taquile – Insel der strickenden Maenner. Vom Bootsanleger aus laufen wir 3 km bergan zur Plaza Prinzipal. Auf dem Weg sitzen sie schon, die strickenden Maenner und wollen Geld fuers Foto, na toll denk ich, soweit hat´s der Tourismus also schon gebracht. Die Maenner tragen von kleinauf an Muetzen, an den Farben ist zu erkennen wer ledig (halbe Muetze weiss), oder wer verheiratet (komplett rot) ist, wer zu den Dorfaeltesten gehoert und zu welcher Altersgruppe ein Kind gehoert. Wir gehen 536 steile Stufen zum Hauptanleger runter (na zum Glueck
mussten wir hier nicht hochsteigen), dort wartet unser Boot und mit ziemlichen Wellengang geht´s zurueck in den Hafen von Puno.

Lars: Um Enricos letzte Woche intensiv zu nutzen, entschließen wir uns zeitsparend mit dem Nachtbus von Puno nach Cusco ( gut 400 km) zu fahren. Gegen 6 Uhr morgens sind wir in Cusco, finden ein einfaches Hostel direkt an der Plaza de Armas und starten nach einem guten Frühstück 9 Uhr zum Stadtrundgang. Wir schlendern durch die Straßen und Gassen, sehen uns dabei viele Sehenswürdigkeiten der Stadt an und sind beeindruckt von der Fülle der prächtigen Gebäude und Kirchen, welche zum Teil auf alten Inkamauern gebaut wurden. Tags darauf starten wir bereits 6.15 Uhr mit dem Zug von Cusco nach Aqua Caliente, dem Ausgangsort zum Besuch des Machu Picchu. Die Zugfahrt ist ein Highlight. Von Cusco geht es zunächst im Zickzack den Berg hinauf. Der Zug wechselt viermal die Richtung, wobei der Schaffner vom Zug springt und die Weiche umlegt (wir sitzen im letzten Wagen und können dies gut beobachten). Nach einem Pass in 3.678 m Höhe geht es über die Hochebene des Anta-Tales und später wieder im Zickzack in den steil abfallenden Canyon des Urubamba-Tales. Zwischendurch halten wir noch an zwei kleinen Bahnhöfen, wo Frauen heisen Mais mit Ziegenkäse verkaufen. Nach gut 4 Stunden Fahrt erreichen wir 10.30 Uhr Aqua Caliente, suchen uns ein Hostel und verbringen den restlichen Tag im Ort. Gegen Abend wollen wir ins Thermalbad (Aqua Caliente = heißes Wasser) gleich 10 Minuten zu Fuß hinter unserem Hostel. Doch dieses ist kaum größer als ein Planschbecken und gerade von einer Gruppe Japanern beschlagnahmt. So lassen wir das Bad und nehmen lieber einen Pisco Sour (peruanisches Nationalgetränk : Traubenschnaps mit Limone, Zucker und geschlagenem Eiweiß) zu uns. Am nächsten Morgen gehen wir bereits 6 Uhr los (um vor dem großen Touristenansturm, welcher 11 Uhr einsetzt, auf dem Berg zu sein). Wir laufen knapp 2 Kilometer durchs Tal. Nach einer Brücke zweigt ein Pfad von der Hauptstrecke ab und der sehr steile Aufstieg beginnt. Wir kreuzen immer wieder die Fahrpiste (Serpentinen). Nach einer Stunde erreichen wir das Kassenhäuschen und zahlen 75 Soles (satte 20 US Dollar!) pro Person Eintritt. Ca. 10 Minuten später stehen wir am Mirador (Aussichtspunkt) und haben von dort den sagenumwobenen und vielfach fotografierten Blick über Machu Picchu (alte Bergspitze). Enrico unser Machu Picchu-Reiseleiter liest uns die Fakten vor : seit 1983 UNESCO Weltkulturerbe; 2.470-2.530 m hoch; ist an drei Seiten von schroffen und steilen Felsen umgeben; Nord-Süd-Ausdehnung ca. 1000 m; Ost-West ca. 500 m; es gibt viele verschiedene Stadtviertel – Palast-, Tempel-, Gefängnis-, Lager-, Speicher-, Handwerker-, Intellektuellen- und Wohnviertel; war bis ins 17. Jh. ständig bewohnt; viele Terassen für den Ackerbau. Nach einer kurzen Rast laufen wir durch die gut erhaltenen Ruinen und sind beeindruckt von den Baukünsten der Inkas. 14 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und fahren 16 Uhr wieder mit dem Zug von Aqua Caliente zurück nach Cusco. Von dort weiter mit dem Nachtbus zurück nach Puno und am nächsten Tag (endlich wieder auf dem Motorrad) über Tarata (Peru) nach Arica in Chile. Dies soll Enricos Endstation für diese Reise sein. Ich denke, dass für uns Drei diese gemeinsame Zeit der Südamerika Reise ( in 9 Wochen Argentinien, Chile, Bolivien und Peru) sehr einprägsam waren und das wir uns in Zukunft noch oft und gern daran zurück erinnern werden.

Enrico : Überwältigt von den Naturschauspielen, Menschen, Ländern, Sitten, leider nicht in Rurrenabague, reisen wir über Peru nach Chile ein. Arica ist der letzte Punkt meiner Reise, verbunden mit der Freude den Supermarkt zu stürmen und am Meer sein zu dürfen, bereiten wir die Abreise vor. Das bedeutet Umbuchung der Flugtickets, Holz kaufen, Kiste bauen und Formalitäten ( Zoll usw. ) zu erledigen ! Ca. 15 km entfernt von Arica finden wir den Zeltplatz für dieses Vorhaben, Freddy der Platzmeister ist Tischler, besitzt eine Kreissäge, 4 Hunde, eine Katze und eine Hütte dazu. Der Holzkauf am nächsten Tag funktioniert prächtig und die Lieferung 17 Uhr auch, komisch ist eigentlich die Menge die nun am Boden liegt! Na gut dachte ich, abgesprochen ist alles mit Freddy und berechnet auch. Nach einem Tag Arbeit, mit lateinamerikanischer Musik als Begleitung, habe ich eine käfigartige Kiste die aus 6 Teilen besteht … die zur Abreise bereit steht. Time to say goodbye, denke ich mir und würde am liebsten noch bleiben! Am letzten Tag steht nun der Altmeister – wie ein Zirkustier zum Standortwechsel auf’m Pick-Up bereit und wird die nächsten 30 Tage per LKW und Schiff, hoffe ich in Hamburg eintreffen! Meine 9-wöchige Reise mit Lars und Dagi geht rasant zu Ende und wird ewig in Erinnerung bleiben. Nach dem überragenden letzten Grillabend, mit glaube ich 5 Sorten Fisch, Pisco Sour, Bier usw., schaffen mich Beide früh 6 Uhr zum Flughafen. Wie ein Traum endet diese wunderschöne Zeit, wieder zu dritt auf dem Gespann, so wie es in Santiago mal anfing. Tschau Südamerika -“ Suerte“ an Dagi und Lars. Vielleicht bis Dakar.

Dagmar: Nachdem Enrico Richtung Heimat entflogen war, sind wir für 2 Tage in den Nationalpark Lauca in 4.500 m Höhe gefahren. Zum Zelten war es uns dann aber doch zu kalt. So sind wir nochmal zu Freddy auf den Campingplatz in Arica, die Hunde von ihm haben sich auch über das Wiedersehen gefreut. Wir kauften und grillten nochmal leckeren, frischen Fisch und am nächsten Morgen starteten wir wieder Richtung Peru. Wo wir ein paar Tage später auf die zwei Motorradfahrer wiedertreffen sollten, die uns im NP Lauca entgegen kamen, aber dazu im nächsten Monat mehr. Lasst es Euch gut gehen, bis dahin Lars und Dagmar