Kanada und Alaska (1.Teil) … viiiiel Platz zum rumtoben oder nichts tun …


Am 6.Mai passieren wir die Grenze nach Kanada innerhalb von 5 Minuten. Wir befinden uns in der Provinz Alberta, von deren 661.848 km² Fläche, zwei Drittel mit riesigen, seenreichen Waldgebieten bedeckt sind. Direkt an der Grenze schließt sich der Waterton Lakes National Park an den Glacier National Park (USA). In einer Art Stippvisite fahren wir durch den Park. Eine kleine Herde Bighorn Schafe steht mitten auf der Straße, die Hörner sehen echt gewaltig aus. Sie lassen sich durch uns nicht stören, umso besser können wir sie fotografieren und beobachten. Am Red Rock Canyon laufen wir einen kurzen Trail. Die kleinen Campingplätze haben leider noch geschlossen, auf den großen teuren in Waterton Townsite wollen wir nicht und so finden wir ein Stück außerhalb vom Park einen Schlafplatz weit abseits der Hauptstraße an einer Gravelroad. Nach dem Abendbrot geht Lars mit Anthony und Foppolo nochmal eine kurze Runde die Straße entlang. Ich hab noch keine Lust zum Abwaschen und schlendre ein Stück auf der Straße um nach den Dreien zu schauen. Ich blicke gedankenverloren auf den kleinen hübschen Fluss der sich auf der anderen Straßenseite entlang schlängelt. Dann schwenkt mein Blick wieder zur Straße, gegen die tiefstehende Sonne und was ich jetzt denke, denke ich, glaube ich alles in einer Sekunde … nur ein paar Meter neben mir … oh Anthony ist zurück, was sucht er denn im Gras rum, wo sind denn die anderen Beiden, NEIN das ist zu groß für Anthony, ach du Scheiße, das ist ein BÄR !!! Ich muss wohl eine abrupte Bewegung machen, da der Bär aufsieht, er erschrickt genauso vor mir wie ich vor ihm (da ich vorher so ruhig da stand, hatte er mich nicht bemerkt und ich hatte ihn ja auch nicht bemerkt wie er ankam), er läuft auf die andere Straßenseite ins Gebüsch und ist nicht mehr zu sehen. Oh mein Gott. Und jetzt. Ich muss Lars warnen. Ich gehe mehr schnell als langsam zum Auto zurück und rufe immer wieder laut „ein Bär“, dann fällt mir noch unsere Trillerpfeife ein, die auch griffbereit an der Tür hängt. Und pfeife und pfeife … ich sehe Lars, er hat die Hundis an seiner kleinen Notleine die er immer einstecken hat. Super. Er hatte mich gehört. Wow. War das ein Schreck. So nah neben mir. Ich kann’s noch gar nicht fassen. Foppolo und Anthony haben ja immer ihre Bärenglöckchen am Halsband. Zu den Regeln gehört immer schön laut machen, niemals rennen, nicht wegrennen, in der Gruppe wandern, keine Lebensmittel unbeobachtet am Lagerplatz lassen… Wir sind gespannt auf noch mehr Wildlife auf unserem Weg nach Alaska.
Auf den Schrecken brauchen wir erstmal einen Schnaps, aber wir haben keinen. Doch Lars kann sich noch sehr gut von 2008 an einen Liquor Store erinnern, welcher sich alsbald entlang unserer Strecke befindet. In kanadischen Supermärkten werden (mit Ausnahme von Quebec) keine Alkoholika verkauft. Für „richtiges“ Bier, Wein und Hochprozentiges muss man diese staatlichen Monopolläden aufsuchen. Sie führen alles was auf dem Weltmarkt alkoholischen Rang und Namen hat. 2008 hielten wir an diesem Liquor Store und kamen mit dem Besitzer ins Gespräch, er stammt aus Tschechien und verkaufte damals an Lars vier Dosen Radeberger Bier. Wir stoppen am Lädchen und stellen mit Freude fest, der Besitzer ist noch derselbe. Wir plaudern wieder ein bisschen und diesmal kaufen wir eine Flasche Karlsbader Becherovka, die er (auf Lars Nachfragen) von hinten vor holt … aus dem Lager, oder seinem eigenen Bestand .

 

 

Entlang der Ostseite der Rocky Mountains fahren wir die Forestry Trunk Road, diese Hauptforststraße ist eine gute befahrbare Schotterstraße und führt uns weiter gen Norden Richtung Trans Canada Highway. Es gibt einige Übernachtungsstellen an der Piste, wir finden eine für uns gut geeignete, nicht zu sehr im Dickicht – überschaubar, nicht zu sehr an der Straße, die Hunde können frei herumlaufen, das sind immer die besten Plätze. Der Kananaskis Trail, der sich an die Forestry Trunk Road anschließt, ist leider noch gesperrt (wir sind zu früh dran für die Jahreszeit) und so müssen wir einen Umweg in Kauf nehmen der westlich an Calgary vorbeiführt. Hier ist es etwas schwieriger eine freie Stelle zum übernachten zu finden. Wir sind schon auf dem Trans Canada Highway, fahren nochmal runter und werden zum Glück noch fündig an einer kleinen Schotterstraße, es kommen auch nur zwei Autos vorbei. Anthony ist etwas beunruhigt von der großen Kuh Herde ein Stück von uns entfernt auf der Weide, aber nachdem er einen auf dem Weg liegenden Fladen verkostet hat gibt er sich zufrieden. Nach einer Geruchsprobe an Foppolos Bart müssen wir feststellen, dass auch er gekostet hat. Wir sind tapfer, wir lieben unsere Hunde, wir halten das aus … so auf engen Raum …  Wieder zurück auf dem Trans Canada Highway [die Transkontinentalstraße wurde 1962 eingeweiht, die kürzeste Route durch alle zehn kanadischen Provinzen ist knapp 7.400 km lang]  führt uns dieser direkt zum Eingang des Banff National Parks, am mega touristischen, meistbesuchten Bergsee der Welt Lake Luise vorbei, geht’s dann auf den 230 km langen Icefields Parkway weiter Richtung Jasper National Park. Wir wollen natürlich nicht alles an einem Tag durchfahren, die Campingplätze entlang der Strecke haben aber noch geschlossen und auf dem einzigen offenen in Banff sind jetzt noch keine Zelte und Softcamper (also Autos die nicht komplett zu sind) erlaubt. Ein Rancher erklärt uns die Bärenüberfallgefahr wäre in dieser Zeit noch zu groß. Es ist der 9.5., ab 12.5. ist es dann okay, ob die Bären das Datum auch so genau wissen … Wir finden Dank iOverlander einen Eintrag von einem holländischen Pärchen, wir haben sie auch in Mexiko und am Guatemala Grenzübergang mal getroffen, einen superschönen Übernachtungsplatz. In einem Seitental des Saskatchewan River, zwischen Banff und Jasper, freies campen ist erlaubt und da wir nicht mehr auf National Park Gelände sind, gibt es hier auch keinen Bärenkalender. Wir haben einen grandiosen Blick in die Landschaft, die Sonne scheint am nächsten Morgen, wir beschließen zu bleiben und machen einen Pausentag.

 

Der Vormittag des 11.5. beginnt leider nicht so freundlich und so stehen wir mittags im Nebel am Eingang zum Jasper National Park und haben wie auch 2008 eine schlechte Sicht auf den Athabasca Glacier, welcher zum 325 km² großen Columbia Icefield gehört. Der eisige stürmige Wind lässt uns nicht lange außerhalb des Buschtaxis verweilen und dann fängt es auch noch an zu regnen. Wir fahren trotzdem eine kleine Nebenstrecke und werden belohnt, ein Bär frisst in aller Ruhe im strömenden Regen frisches Gras und wir können ihn aus dem warmen Auto heraus beobachten. In Jasper füllen wir unsere Vorräte auf, aber nur das nötigste, der Supermarkt ist megateuer. Hier auf dem National Park Campingplatz gibt es keinen Bärüberfallkalender, wir bleiben eine Nacht auf diesem sehr schön angelegten Platz und freuen uns über eine lange heiße Dusche. Am Abend können wir noch eine Gruppe Wapiti-Hirsche auf einer Waldlichtung gleich hinter unserem Stellplatz beobachten. Mit etwas schönerem Wetter, es regnet nicht mehr, verlassen wir am nächsten Tag den National Park und biegen vom Icefields Parkway auf den Yellowhead Highway ein, welcher mit seiner Gesamtlänge von 2.853 km nach dem Trans Canada Highway, die zweitwichtigste kanadische Ost-West-Route ist. Nach 24 km von Jasper Town fahren wir hinein in die nächste Provinz, nach British Columbia. Mit einer Fläche von 944.735 km² ist sie größer als Deutschland, Frankreich und die Schweiz zusammen. Der höchste Berg der kanadischen Rockies Mount Robson (3.954 m hoch) möchte sich uns nicht in seiner vollen Größe zeigen, das obere Stück ist mit Wolken umhangen. Wir machen eine ausgedehnte Pause, die Sonne kommt immer mal wieder durch, aber die Wolken um die Bergspitze bleiben.

 

Am La Salle Lake übernachten wir auf einer BC-Recreation Site und es werden noch viele Übernachtungen auf diesen folgen. Über die gesamte Provinz verteilt  gibt es diese Plätze an Seen und Flüssen, herrlich gelegen, meist weit abseits der Hauptstraße. Fast immer gibt es Picknicktische, Feuerstellen und ein Plumsklo. Kein Trinkwasser und Müll muss jeder wieder mitnehmen. Das Beste für unsere Reisekasse daran ist, sie sind kostenlos. Wir sind begeistert von diesen Plätzen, die Hunde haben ihren riesen Spaß, toben in der Landschaft (in unserer Sichtweite) umher, oder relaxen mit uns zusammen im Kanu. Dazu freuen wir uns, dass es erst sehr wenige Moskitos und Blackflies gibt. Komischer Weise auch von See zu See sehr verschieden. Anthony und Foppolo sind durch ihr Fell ganz gut geschützt, auch das es ihnen über die Augen fällt, denn in die Lider beißen die Blackflies mit Vorliebe. Zwischen Seen und Wälder müssen wir dann doch auch mal wieder Trinkwasser und Vorräte auffüllen, tanken (ca. 200 l a 0,90 $ entspricht 0,65 €), duschen, Wäsche waschen, versuchen Reisebericht hochzuladen mit megaschlechten Internet. Und ganz wichtig, Öl fürs Buschtaxi kaufen, denn 10.000 km sind gefahren seit dem letzten Wechsel in Oaxaca/Mexiko. Das alles erledigen wir in Prince George. Die Stadt ist Knotenpunkt der Ost-West- und Nord-Süd-Achse von Schiene und Straße, Versorgungszentrum eines weiten Umlandes. So eben auch für uns, auf unserem weiteren Weg gen Norden wird erst wieder das 1.250 km entfernte Watson Lake der nächste größere Ort sein. Wie haben wir das eigentlich immer auf dem Motorrad gemacht? Weiter geht’s durch die tiefen Wälder Kanadas, es ist hier handyempfangsfreie Zone, dafür bietet sich uns eine üppige Flora und Fauna. Unser einjähriges Reisejubiläum, der 17.5., verbringen wir am Cobb Lake. Das Wetter ist uns zwar nicht ganz so hold, aber wir packen trotzdem das Kanu aus und stechen eine Runde in See. Der Wind ist ziemlich stark, wir müssen kräftig paddeln um voranzukommen. Anthony und Foppolo halten dabei lieber ihre Nase in die frische Luft, oder schlafen bzw. schnarchen eine Runde im Boot. Vom Cobb Lake geht’s zum Co-op Lake, zum Taltzen Lake, alles BC-Recreationsareas entlang des Yellowhead Highway gelegen, aber meist ein ganzes Stück abseits der Hauptstraße.

 

 

In Kitwanga biegen wir ab auf den Cassiar Highway der uns weiter gen Norden bringt. Die 725 km lange Straße wurde erst 1972 für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Noch Jahre nach der Eröffnung war die Strecke bei schlechtem Wetter ohne Vierradantrieb nur mit Mühe zu bewältigen. Später wurde sie zu einer wichtigen Touristenroute. Wir fahren das erste südliche Teilstück bis Meziadin Junction und bleiben eine Nacht am Meziadin Lake auf einem sehr schön gelegen ruhigen Stellplatz. Immer wenn wir die Möglichkeit für Wi-Fi (meist an den Touristeninformationen oder Büchereien) haben, checken wir die Wettervorhersage entlang unserer Reiseroute. Für Stewart und Hyder an der Küste sieht es für die nächsten Tage ganz gut aus. Also biegen wir an der Meziadin Junction erstmal nach links ab und fahren tatsächlich bei Traumwetter durch Traumlandschaft Richtung Meer. Der erste Stopp ist am Bear Glacier, dann geht’s weiter entlang des Bear River und nach 70 km haben wir Stewart erreicht. Als wir 2008 im Juni hier zusammen mit Gaby und Guido ankamen, hat es aus Eimern geschüttet, wir mussten uns zusammen ein Zimmer nehmen. Heute, am 22.Mai, stehen wir vor dem kleinen Hotel und sehen ein Schild – For sale (zum Verkauf) – im Fenster klemmen. Wir parken am Straßenrand und neben uns steht ein DAF Lkw mit holländischen Kennzeichen, wir plaudern mit Joop und Adrie eine ganze Weile. Der Sonnenschein zieht uns dann aber weiter, wir wollen unbedingt noch bis zum Salmon Glacier. Dafür heißt es über die Grenze zu fahren, denn hinter Stewart befindet sich das noch kleinere und noch ausgestorbenere  Örtchen Hyder und das liegt auf dem Boden Alaskas. Es ist der südlichste auf dem Landweg erreichbare Punkt von Alaska, jegliche Verbindungen zu irgendwelchen anderen Orten in Alaska fehlen. Deshalb gilt das Interesse vieler Touristen dem Post Office von Hyder, von hier kann man schon Postkarten aus Alaska verschicken, obwohl das Kernland noch sehr weit entfernt ist. Natürlich verschicken auch wir ein paar Karten an die Lieben daheim. Hinter Hyder führt eine kurvenreiche Piste, ca. 25 km, hinauf zum Aussichtspunkt (ungefähr auf 1.100 m Höhe) auf den Salmon Glacier. Schon während der Fahrt haben wir Ausblicke auf den riesigen Gletscher. Er sieht einfach nur atemberaubend aus. Wir sind glücklich, dass wir so ein Glück mit dem Wetter haben und diese Sicht bei Sonnenschein und 25 Grad so richtig genießen können. Ich genieße zwar erst nach einigen ernsten Rufen zu Anthony, der sich mit Wonne im Schneefeld wälzt, welches sich nahe am Abhang befindet. Ein paar Drehungen in die falsche Richtung und er rutscht abwärts. Ganz sorglos ist der Kleine und kümmert sich wenig um meine Rufe, es macht zu sehr Laune im Schnee. Foppolo ist da echt vorsichtiger. Auf der anderen Straßenseite gibt es ja auch genügend Schnee zum rumwälzen und rennen. Dann kommen noch drei andere Hunde dazu, alle toben zusammen an der Aussicht herum, dass mir schlecht ist. Als endlich Ruhe einkehrt, kann auch ich entspannen. Männer sind da ja bekanntlich nicht so empfindlich 😉 Nach einer ausgiebigen Pause fahren wir zurück bis kurz vor Hyder und übernachten wieder auf Meereshöhe am Salmon River. Lars geht im Fluss ein Bad nehmen. Dann kochen und essen wir etwas abseits vom Auto um die Bären nicht anzulocken. Bald herrscht hier ziemlicher Andrang an Grizzlys und Schwarzbären, ab Mitte Juli kommen die mächtigen Lachse bachaufwärts um zu laichen und die Bären zum großen Lachsschmaus. Da es aber eben jetzt noch keinen Fisch gibt und wir von unseren Nudeln nichts abgeben wollen, halten wir uns an die Vorsichtsmaßnahmeregeln. Am nächsten Tag heißt es die Stichstraße von Hyder bis Meziadin Junction wieder zurück fahren. An der Grenze werden wir tatsächlich von den kanadischen Grenzbeamten kontrolliert und abgefragt nach Alkohol und Waffen. Wo sollen wir das bitteschön in Hyder her haben? Alles ist geschlossen oder steht zum Verkauf, außer die Post und ein kleines Souvenirgeschäft wo man uralte Postkarten und lecker hausgemachte Fudge kaufen kann. Naja. Ein USA Grenzhäuschen und Beamte gibt es hier gar nicht. Dabei erinnern wir uns an eine Begebenheit von 2008. Guido fuhr mit seinem Motorrad, als erster in unserer Gruppe fahrend, sportlich am kanadischen Grenzposten durch. Alle Sirenen gingen an und es gab ein mächtiges Theater. Die Grenzer zeigten wenig Erbarmen mit uns vom Regen durchweichten Motorradfahrern. Die Pässe mussten herausgeholt und ausgiebig kontrolliert werden.    Wir stellen unsere Uhren wieder von Alaska Time auf Pacific Time und fahren bis zum Meziadin Lake an denselben Übernachtungsplatz von vor zwei Tagen.

 

Eingerahmt von den Coast Mountains im Westen und den Skeena Mountains im Osten setzen wir unsere Fahrt auf dem Cassiar Highway fort. Am Straßenrand blüht üppig der Löwenzahn und mittendrin entdecken wir einen Schwarzbären beim gemütlichen Picknick. Die letzten Tage haben wir nun schon mehrfach Bären an der Straße gesehen, aber Lars gelingen heute ein paar super tolle Schnappschüsse. Es ist doch gut die große Kamera auch griffbereit zu haben. Ich finde die Fotos sind der Hammer. Eins davon lade ich beim nächsten Wi-Fi bei Instagram hoch und werde darauf hin vom Canadian Geographic Magazin angeschrieben, sie wollen das Foto gern in ihrer Wildlife Photography Ausgabe die im September erscheinen soll, mit veröffentlichen. Cool. Nun müssen wir nur noch eine geeignete Internetverbindung finden, um eine gescheite Auflösung des Bildes für den Druck schicken zu können. Ich bin gespannt ob das klappt.

Mit der Fahrt auf der aufregenden Telegraph Creek Road und vom fast 100 km langen Grand Canyon Kanadas geht’s dann weiter im nächsten Bericht.

Bis dahin ganz liebe Grüße von uns Vieren Lars, Dagmar, Foppolo und Anthony

PS.: Nach einem Jahr auf Reisen am 17.Mai sind wir 44.650 km gefahren.

Und wir haben uns gefragt, was ist die an uns am häufigsten gestellte Frage … Wir waren uns schnell einig:  „What kind of breed is this ???“ – „Was für eine Hunderasse ist das???“ J